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Kohle unten lassen statt Protest unterlassen!

Eine Kampagne zur Unterstützung des Braunkohlewiderstands

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Kohle unten lassen statt Protest unterlassen!

Interventionistische Linke Hamburg

Soli-Video vom 1. Patmob bei RWE Hamburg, 18.12.2013 (utopieTV-doku-video) (auf YouTube)

Autor untenadmin2Veröffentlicht am 20. November 202020. November 2020Kategorien Statements

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Die Kampagne wird unterstützt von:

350.org
AntiRRR
ausgeCO2hlt
Ende Gelände
GesNat Buko e.V.
Grüne Jugend
Interventionistische Linke
Klimagerechtigkeit Leipzig
LeKlima Leipzig
Rote Hilfe e.V.
Zucker im Tank

Soli-Statements
  • Susan George, Präsidentin des Transnational Institute:

    {:de}“RWE versucht, den legitimen Protest einer friedlichen Bewegung zu verhindern, die anstrebt, einen katastrophalen Klimawandel aufzuhalten sowie den Tod von tausenden Bürger*innen durch Verschmutzung. Kohle ist der dreckigste aller fossilen Energieträger. Und Protest ist seit 250 Jahren ein Bürgerrecht – schon mal was von Aufklärung gehört? RWE darf nicht gewinnen. Und Ende Gelände muss seinen inspirierenden Kampf fortsetzen.“ https://www.tni.org/en/profile/susan-george{:}{:en}“The RWE is attempting to stop legitimate protest by a non-violent movement seeking to prevent catastrophic climate change and the death of countless citizens from pollution. Coal is the most polluting of the fossile fuels and protest has been a citizen’s right for some 250 years–remember the Aufklarung? RWE must not prevail and Ende Gelende must continue its inspiring fight.“ https://www.tni.org/en/profile/susan-george{:}

  • Hannah Eichberger, Ende Gelände:

    „Wir werden uns nicht von Großkonzernen und deren Privilegien einschüchtern lassen, sondern uns mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln gegen diese Repression zur Wehr setzen, sowohl auf dem juristischen Weg als auch durch kollektives und entschlossenes Handeln. Wir werden Sand im Getriebe bleiben und alles dafür tun, dass Menschen, die sich gegen die Braunkohleindustrie einsetzen, nicht durch Unterlassungserklärungen und somit durch die Großkonzerne selbst still gelegt werden.“

  • Prof. Dr. Joan Martinez-Alier, ICTA UAB (Barcelona), EnvJustice project:

    {:de}“An die tausende Teilnehmer*innen von Ende Gelände, die ihre eigene Zukunft riskieren, um unsere gemeinsame Zukunft zu schützen: Ihr seid heldenhaft! Wenn durch eure Aktionen ein Teil der schädlichen fossilen Energieträger im Boden bleibt, habt ihr nicht nur eine gesellschaftliche Akzeptanz, sondern auch eine wissenschaftliche Grundlage. Friedliche direkte Aktionen, um Braunkohleabbau zu stoppen, beruhen auf naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, dass Kohle im Boden bleiben muss, um globale Erwärmung zu verlangsamen. Ihr erweist uns allen einen großen Dienst – wir sind es, die eure Prozesskosten zahlen sollten, dafür, dass ihr versucht, Braunkohleabbau mit Ende Gelände zu stoppen.“ http://www.envjustice.org{:}{:en}“To the thousands at Ende Gelände members who risk their own future to safeguard our common future: you are heroes. When your actions keep some of the most harmful fossil fuels in the ground, you don’t just have a social licence, you also have a scientific licence. Peaceful direct action to interrupt lignite mining is in line with findings that conclude that coal needs to stay in its hole to mitigate global warming. You’re paying us all a great service and it’s us that should pay your court costs for trying to end lignite extraction at Gelande.“ http://www.envjustice.org{:}

  • Arbeitsschwerpunkt Gesellschaftliche Naturverhältnisse (GesNat) der Bundeskoordination Internationalismus (BUKO):

    „Der Kampf gegen den Klimawandel ist ein Kampf gegen die Strukturen, in denen die natürlichen Lebensgrundlagen Profitstreben geopfert werden. Der verzweifelte Versuch RWEs mit Unterlassungsklagen den Kohleausstieg hinauszuzögern verdient nur eine Antwort: weiterhin vielfältigen, entschlossenen und solidarischen Widerstand zu leisten.“ http://www.buko.info/arbeitsschwerpunkte/ges-naturverhaeltnisse/

  • Apl. Prof. Dr. Niko Paech, Lehrbeauftragter an der Universität Siegen:

    „Der bekannte Ausspruch ‚Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht‘ war selten so zutreffend wie hier, wo es darum geht im Rheinischen Revier phantasievollen und friedlichen Widerstand gegen weitere Zerstörung zu üben. RWE muss endlich daran gehindert werden, das Weltklima und unseren Lebensraum noch weiter zu zerstören.“

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